Apple und die Security

Apple LogoFrüher war die Security von Apple Computern so einfach. Vor der Auslieferung hat Steve Jobs einfach eine Hand voll Feenstaub auf die Macs gestreut und sie wurden quasi unverwundbar. Leider geht das heute nicht mehr. Apple muss für die Sicherheit seiner Systeme mit “normalen” Sicherheitsmechanismen sorgen. Um so ärgerlicher, wenn Security Bugs auch nach mehreren Updates immer noch in der Software enthalten sind:

Im Juni/Juli (ok, es war schon 2013) hatte ich einen regen E-Mail-Verkehr mit dem Apple Product Security Team über ein Problem mit verschlüsselten Volumes das sich folgendermaßen zeigt:

  1. Auf einer externen Festplatte (in meinem Fall war es eine USB-Platte) wird eine verschlüsselte Partition angelegt (das macht man im Festplattendienstprogramm).
  2. Wenn man diese externe Platte anschließt, wird man nach dem Password gefragt und der vormals verschlüsselte Inhalt ist zugänglich.
  3. Wenn man nicht mehr mit dem Inhalt der Platte arbeiten muss, kann man diese über das Kontextmenü der Partition auswerfen.
  4. Jetzt sollte man annehmen, dass der Inhalt nicht mehr erreichbar ist und das Betriebssystem auch den Schlüssel nicht mehr im Speicher behält. Aber:
  5. Man loggt sich aus und wieder ein (gerne auch mit einem anderen Benutzerkonto).
  6. Die verschlüsselte Partition ist sofort wieder gemountet, ohne dass man erneut ein Password eingeben muss (und das Kennwort war natürlich nicht im Schlüsselbund gesichert).

Leider ist dieser Fehler immer noch enthalten. Sowohl im danach erschienenen Update 10.8.5, als auch in der neuen Version 10.9 “Mavericks”.

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Apple und die Security

Steve Jobs’ schlimmste Befürchtungen

Wie man an vielen Stellen im Internet lesen kann, war Steve Jobs’ Verhältnis zu Android mehr als angespannt. Und eine Aussage wie diese war dann auch noch eher eine harmlose:

… I’m going to destroy Android, because it’s a stolen product …

Aber wie Recht er doch hatte kann man zumindest im Cisco iPad User Guide for Cisco AnyConnect Secure Mobility Client, Release 2.5.x lesen:

So langsam muss wirklich etwas gegen Android unternommen werden …

Steve Jobs’ schlimmste Befürchtungen

Bewertungen im Apple App-Store

Gute Bewertungen im Apple App-Store sind der Schlüssel zu guten Verkaufszahlen. Aber wie kommt man an gute Bewertungen? Die Firma Haufe-Lexware hat da ein interessantes System entwickelt.
Man programmiert die Anwendung so, dass die User damit ganz sicher Probleme haben und wartet darauf, das eben diese User das Bewertungs-System nicht verstehen und dort nach Hilfe fragen. Und bei den Antworten gibt man sich dann selbst beste Bewertungen. Clever!

Bewertungen im Apple App-Store

Der Mac mini Server als Desktop-Rechner

Kürzlich habe ich mir einen Mac mini 1TB Server zugelegt, um ihn als Desktop-Rechner zu benutzen.
Einige Gründe, die Server-Variante zu wählen und nicht die “normale”, waren folgende:

  • Der Mac mini Server kostet nur EUR 25.- mehr als der Mac mini mit 4GB RAM, 2,66 GHz Core2Duo und 500GB-Festplatte.
  • Ein DVD-Laufwerk brauche ich nicht, da man das per externem Laufwerk, per FireWire vom MacBook Pro oder per Freigabe von einem anderen System bereitstellen kann
  • Der Server hat zwei 7200er Festplatten, die im RAID0 eine sehr gute Performance versprechen.

Die Installation eines “normalen” Snow Leopard (SL) gestaltete sich dann aber als etwas schwierig. Meine DVD war auf dem Stand von SL 10.6.1 und von dieser ließ sich das MacOS nicht installieren. Der telefonische Apple-Support hat mir dann zwar gesagt, dass auf dem Mac mini Server auch nur das Server-Betriebssystem läuft und man ein normales Snow Leopard nicht installieren kann, aber diese Antwort war natürlich nicht akzeptabel. Folgendermaßen bin ich dann zur Installation vorgegangen (eine aktuelle DVD würde es ganz sicher auch tun):

  1. Auf dem MacBookPro habe ich SL auf eine externe Festplatte installiert.
  2. Auf diese Installation habe ich das letzte 10.6.4er-Update angewendet.
  3. Den Mac mini von dieser externen HD booten.
  4. Aus dem Festplatten-Manager heraus die zwei HDs löschen und ein RAID0 anlegen.
  5. Per CarbonCopyCloner das System auf das neu angelegte RAID0 kopieren.
  6. Neustart vom RAID0, Fertig!

Danach lief das normale Snow Leopard fast ohne Probleme. Die einzige Einschränkung, die mir aber auch nur durch Zufall auffiel, war, dass die Netzwerk-Karte nicht funktionierte. Das WLAN funktionierte aber ohne Probleme. Es könnte sein, dass bei meiner Install-DVD doch irgendwie der Treiber für diese neue Hardware fehlte.

Letztendlich habe ich das System aber doch zurück gegeben. Insgesamt war der Mac mini nur minimal schneller, als mein 2007er MacBook Pro. Die Festplattenperformance war gefühlt ähnlich gut wie bei meiner SolidStateDisk, die CPU-Geschwindigkeit etwas besser, aber die Grafik-Performance war nur geringfüigig besser. Da zeigt sich wohl doch der Unterschied einer Grafikkarte mit dediziertem RAM (im MBP) gegenüber der Shared-Memory-Architektur im Mac mini. Und für den Unterschied sind EUR 1.105,95 (bei Amazon) dann doch zu viel. Wenn ich allerdings noch keinen Mac hätte, dann wäre der Mac mini Server das ideale Desktop-Gerät für “normale” Aufgaben.

Der Mac mini Server als Desktop-Rechner

Ab jetzt mit dem iPad unterwegs

Ziemlich schnell war mir klar, dass ich mir das iPad kaufen will. Alles, was sonst so an e-Book-Readern angeboten wurde, gefiel mir einfach nicht (das Lesen von PDFs ist mein geplantes Haupt-Einsatzgebiet; Mail und Web ist natürlich auch nicht schlecht) oder ist nicht lieferbar. Die Frage war nur, welche Version es sein sollte. Die 32GB-Version hätte mir sicher gereicht, mit der UMTS-Version habe ich von vornherein geliebäugelt. Auch an die WiFi-only-Version habe ich gedacht, denn ein MiFi, oder das Huawei-E5830, von dem ich gerade bei Tom Schimana gelesen habe, hätte dafür sorgen können, dass ich mit einem UMTS-Gerät für Notebook, iPad und Handy auskäme. So richtig darüber nachgedacht habe ich noch nicht, denn als ich die Vorbestellungs-Termine für den 28. Mai und dann auch noch für den 7. Juni verpasst habe, bin ich sowieso davon ausgegangen, erst Ende Juni ein iPad zu bekommen. Als ich aber gestern Vormittag bei meinem lokalen Apple-Dealer angerufen habe, waren doch tatsächlich noch welche vorrätig. Auf die Schnelle habe ich mich für ein Gerät mit 32GB und UMTS entschieden, dieses war dann aber doch schon ausverkauft, als ich in den Laden kam (Vor dem Apple-Store zu übernachten, schien mir dann doch ein wenig übertrieben!). Das iPad mit 64GB und UMTS war allerdings noch da … Naja, eigentlich kann man nie genug Speicher haben … Und wenn schon eines verfügbar ist, dann muss man natürlich zugreifen.

Welche Programme (sorry, Apps natürlich …) benötige ich:

1Password: Vor einiger Zeit schon bin ich auf dem MAC von KeepassX auf 1Password umgestiegen, da sich das einfach sehr gut in den Browser integriert. Die iPad-Version ist zwar ziemlich teuer, aber der Komfort synchronisierter Passwörter ist es wert, auch wenn die iPad-Version bei weitem nicht so komfortabel ist, wie die MAC-Version.

GoodReader: Ein sehr guter PDF-Betrachter. Entgegen meinen ersten Befürchtungen lassen sich Dokumente auf dem iPad sehr gut lesen. Das Glossy-Display, welches ich bei den Notebooks überhaupt nicht mag, stört so gut wie überhaupt nicht. Die Fingerabdrücke (meine Frau stand sofort mit einem Lappen hinter mir!!!! 🙂 ) sind aber schon ein wenig nervig.

Clients für SSH, RDP und VNC suche ich noch.

Mental Case lässt leider noch auf sich warten. Das benutze ich zum Lernen auf dem MAC und warte jetzt auf die iPad-Version.

iWork und OmniGraffle benutze ich auf dem MAC; mit den iPad-Versionen könnte man auch unterwegs arbeiten, ohne immer das Notebook herausholen zu müssen. Vermutlich werde ich damit aber bis zur iPad-Software 4 warten, denn ohne eine gescheite Möglichkeit, zwischen den Programmen zu wechseln, ist das “richtige” Arbeiten nicht wirklich gut möglich.

Tja, und der Rest muss sich zeigen.

Ab jetzt mit dem iPad unterwegs

MAC-Downgrade, aber richtig

MacBook ProVor ein paar Tagen war es soweit. Zwei Upgrades haben mein jetzt genau zwei Jahre altes MacBookPro von einer 160er auf eine 250er und dann eine 320er Festplatte gebracht. Jetzt war es an der Zeit diesem GigaByte-Wahn abzuschwören und wieder zurückzugehen. Nach diesem Downgrade habe ich nur noch 256GB in meinem MBP.
Und was soll ich sagen: Es hat sich gelohnt. Die Kiste rennt wie noch nie, die Anwendungen starten viel schneller als früher und insgesamt “fühlt” sich der Rechner beim Arbeiten fast doppelt so schnell an. Und auch die Schenkel glühen nicht mehr so stark durch, wenn man mit dem Notebook auf dem Schoß arbeitet.
Die Schrauben waren schnell raus- und wieder rein gedreht und wo ich gerade beim “Drehen” bin: Das Einzige, was sich in meinen zukünftigen Notebooks jemals wieder drehen wird, sind die Lüfter! 🙂
Was mich jetzt aber schon wundert ist, warum es die iMacs nicht mit SSD gibt …

MAC-Downgrade, aber richtig