Versatel

In den letzten zehn Jahren oder so war ich mit Versatel immer recht zufrieden (ich bin dort Kunde, seit die KomTel vor langer Zeit von Versatel übernommen wurde). Vor Kurzem wurde mir aber gezeigt, wie schlecht der Laden ist, wenn man ein Problem hat. An meiner 16000er DSL-Leitung hatte ich nur Upload-Geschwindigkeiten von knapp 100 kBit/s erreicht (gemessen mit dem Versatel Speedtest, also einem Server, der im Versatel-Netz steht). Um überhaupt die Störung erfolgreich loszuwerden, hat es vier Anrufe gebraucht, die ca. 45 Minuten in der kostenpflichtigen Hotline benötigt haben. Nach über einem Monat hat Versatel es dann aber doch geschafft, die Leitung zu entstören, und eine “normale” Upload-Geschwindigkeit zu gewährleisten. Bezeichnend ist aber die Antwort auf meinen zwischenzeitlichen Beschwerdebrief. Dieser kam einige Zeit nach der erfolgreichen Entstörung und in diesem wird mir zum Einen gesagt, wie wichtig die Kundennähe doch für Versatel ist, zum Anderen aber auch, das bei meinem Problem keine Abhilfe möglich ist, da die Geschwindigkeit nicht garantiert wird, worauf auch in der Leistungsbeschreibung hingewiesen werde. Für Versatel ist also eine Upload-Geschwindigkeit von 100kBit an einem 16000er DSL-Anschluß völlig normal. Sollte man wissen, falls mal jemand auf die Idee kommen sollte, dort sein DSL zu beauftragen.

P.S.: Und nein, ich glaube nicht, dass die anderen DSL-Anbieter nennenswert besser sind (die Telekom hat auch mehrere Monate gebraucht, an einem anderen Anschluß die Preselection erfolgreich umzustellen). Aber der Fall bei Versatel hat schon eine besondere Qualität.

Update: Bis eben dachte ich noch, Alice könnte eine Alternative sein. Service-Garantie klingt halt wirklich gut. Hält aber vielleicht auch nicht was sie verspricht.

Versatel

MAC-Downgrade, aber richtig

MacBook ProVor ein paar Tagen war es soweit. Zwei Upgrades haben mein jetzt genau zwei Jahre altes MacBookPro von einer 160er auf eine 250er und dann eine 320er Festplatte gebracht. Jetzt war es an der Zeit diesem GigaByte-Wahn abzuschwören und wieder zurückzugehen. Nach diesem Downgrade habe ich nur noch 256GB in meinem MBP.
Und was soll ich sagen: Es hat sich gelohnt. Die Kiste rennt wie noch nie, die Anwendungen starten viel schneller als früher und insgesamt “fühlt” sich der Rechner beim Arbeiten fast doppelt so schnell an. Und auch die Schenkel glühen nicht mehr so stark durch, wenn man mit dem Notebook auf dem Schoß arbeitet.
Die Schrauben waren schnell raus- und wieder rein gedreht und wo ich gerade beim “Drehen” bin: Das Einzige, was sich in meinen zukünftigen Notebooks jemals wieder drehen wird, sind die Lüfter! 🙂
Was mich jetzt aber schon wundert ist, warum es die iMacs nicht mit SSD gibt …

MAC-Downgrade, aber richtig

Eine VMware VM kann 255 GB RAM haben,

vmpro VMFS können 256 VMs angelegt werden, jeder Host kann 256 Volumes benutzen und maximal 320 VMs beherbergen. 100 Hosts können in ein Datacenter, aber nur 32 Hosts in einen Cluster aufgenommen werden. Warum ich all dieses und noch ein paar andere Sachen weiß?

Ich habe vor kurzem die Prüfung zum VMware Certified Professional (VCP) gemacht, und dafür braucht man das halt alles. Da werden wohl einige Averna nötig sein, um dieses unnütze Wissen wieder aus dem Kopf zu bekommen und Platz für relevantere Sachen zu machen. Prost!

Eine VMware VM kann 255 GB RAM haben,