Wie man eine nationale Gen-Datenbank aufbaut

Die Engländer zeigen, wie man das angeht:

http://www.heise.de/newsticker/iPod-statt-Zigaretten-Wii-statt-Bakterien–/meldung/142865

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Wie man eine nationale Gen-Datenbank aufbaut

The Internet is broken. Let’s fix it.

Das schreibt Larry Roberts in einem Bericht der aktuellen IEEE Spectrum. Und der muss es wissen. Immerhin hat er mit seiner Firma Anagran einen Router gebaut, der das Problem lösen soll 1967 den Vorläufer des Internets — das ARPANET — mit entworfen.
Seine These ist, dass heutige Router für das aktuelle Datenaufkommen nicht gerüstet sind, da sie immer noch jedes Paket einzeln betrachten und nicht in der Lage sind, Flows zu erkennen. Seine Beschreibung, wie ein heutiger Router funktionieren müsste, erinnert dann auch sehr an das Fast-Switching, wie es z.B. Cisco früher implementiert hat. Abgelöst wurde das durch CEF, unter anderem deshalb, weil das Fast-Switching nicht skalierte. Beim Fast-Switching wird über Teile des Paket-Headers ein Hash-Wert berechnet und daraus bestimmt, wie alle weiteren Pakete des Flows geswitcht werden können (“route first, switch many”). Im Campus-LAN war das eine gute Sache, im Internet mit seiner Vielzahl an unterschiedlichen Flows ging das nicht mehr. CEF hat das Problem bei Cisco gelöst.
Larry Roberts hat diese Art des Routings und Switchings wieder aufgenommen, da heute der dafür benötigte Speicher um ein Vielfaches günstiger ist, als damals. Dabei ist das Gerät FR-1000 herausgekommen, das für den Service-Provider Aggregation-Bereich bestimmt ist und 80 GBit/s (vermutlich Marketing-Math) verarbeiten kann. Das Ganze soll dann nur 300 Watt verbrauchen, was schon eindrucksvoll wäre.
Dabei soll diese Maschine die Flows auch sehr umfangreich manipulieren können. Es kann z.B. kontrolliert werden, dass P2P-Anwendungen mit vielen Flows nicht zu viel Bandbreite verbrauchen.

Insgesamt ist das eine sehr interessante Entwicklung und ich bin gespannt, was da noch so alles kommt.

The Internet is broken. Let’s fix it.

Bundles, Bundles, Bundles: MacWeed

Es gibt mal wieder ein Software-Bundle für den Apple Mac: Nach MacBundleBox, MacHeist und MacUpdatePromo will MacWeed für $49,99 Käufer locken und beinhaltet sechs bis dreizehn Anwendungen. Wie bei diesen Bundels häufig, werden manche Anwendungen erst nach einer gewissen Anzahl verkaufter Bundles freigeschaltet. Vielleicht ist für den einen oder anderen etwas dabei. Ich finde MacSnapper am interessantesten, aber das gibt es auch erst, wenn 20.000 Bundles verkauft wurden. Auch DevonThink könnte eine sehr interessante Anwendung sein.
Update: MacWeed hat seine Ziele etwas herunter geschraubt. Eine Reihe von Anwendungen gibt es jetzt schon bei 5000, anstelle bei 20.000 verkauften Bundles. Da bisher (21.7. 17:40) aber erst 42 Bundles “über den Ladentisch” gegangen sind, ist auch das noch weit entfernt.
Update2: Twitter-User bekommen das Bundle “kurzfristig” (100 Käufer) für $29,99. Jetzt könnte es auch für Leute interessant sein, die sich nur für eine der Anwendungen interessieren.

Bundles, Bundles, Bundles: MacWeed

Der neue Cisco Download-Manager

Cisco hat es mal wieder geschafft! Sie haben einen tadellos funktionierenden Teil ihrer Website gegen ein Stück nicht funktionierenden Müll ausgetauscht.
Die neue Download-Seite hat zwar jetzt die Möglichkeit, mehrere Images in einem Rutsch zu laden, aber warum bloß muß man eine Download-Funktion in Java implementieren?
Und wenn man schon etwas neu macht, warum programmiert man dann Pfadtrenner fest mit einem “” ein? Unter Windows mag das ja gut funktionieren, aber wenn ich unter Linux oder MacOS als Speicherort den Ordner “IOS” auswähle, dann möchte ich eigentlich nicht, daß er mir in dem aktuellen Ordner eine Datei mit dem Namen “IOSc1861-advipservicesk9-mz.124-22.T2.bin” anlegt …
Das gleiche Problem gab es schon im ASDM für das Backup der ASA. Auch da hatte man unter Linux anstelle von vielen Dateien in einer Ordner-Struktur auf einmal eine große Anzahl Dateien mit “” im Namen, alle in einem Ordner. Da der Fehler dort irgendwann gefixt wurde, darf man natürlich Hoffnung haben. Trotzdem peinlich, wenn unterschiedliche Abteilungen ein und denselben Fehler (mindestens) zwei Mal machen.

Cisco: sechs, setzen!

Der neue Cisco Download-Manager