Score for the Red Cross

Während der Europameisterschaft ist ab und an Werbung für “Score for the Red Cross” zu sehen. Hierbei möchte das Internationale Rote Kreuz Spenden für Minenopfer in Afghanistan sammeln. Um dabei einen kleinen Wettkampf der Nationen zu provozieren, kauft man für sein Lieblingsland Tore für einen Euro pro Tor.
Im Moment führen die Niederlande, gefolgt von Portugal und Deutschland. Ich habe gerade mit 50 Toren Deutschland einen kleinen Schub gegeben. Das entspricht ungefähr dem Betrag, den ich seit Beginn der EM an Hotel-Bars ausgegeben habe …

Wer macht es mir nach? Auch weniger Tore helfen. Und vielleicht liest das ja auch ein Grieche (Platz 16), ein Franzose (Platz 12) oder ein Türke (Platz 9), der sein Land in der Liste etwas puschen möchte? Das komplette Ranking gibt es unter http://www.scorefortheredcross.org/En/Ranking/

Score for the Red Cross

Olympic visitors’ data is at risk

Die Tageszeitung USA Today warnt die Amerikaner:

WASHINGTON — National security agencies are warning businesses and federal officials that laptops and e-mail devices taken to the Beijing Olympics are likely to be penetrated by Chinese agents aiming to steal secrets or plant bugs to infiltrate U.S. computer networks.

Irgendwie ja lachhaft, wenn das von Amerikanern kommt. Ich werde mein Notebook auf jeden Fall neu installieren bevor ich am Mittwoch zur Cisco Networkers in die USA fliege. Den Grenzkontrolleuren gönne ich nicht einmal meine verschlüsselten Truecrypt Container.

Olympic visitors’ data is at risk

Frauen verdienen weniger als Männer

Das ist eine der aktuellen Schlagzeilen in den Nachrichten. Eben hieß es dazu “viele wissen überhaupt nicht, daß sie zuwenig verdienen, da sie über ihr Gehalt nicht reden dürfen”. Trotzdem kann man mit Hilfe der “Zero-Knowledge”- Technik herausfinden, ob man über oder unter dem Durchschnitt verdient, auch ohne sein Gehalt preis zu geben (als jemand, der mal in einer Firma mit extremen Gehaltsschwankungen angestellt war, muss ich das natürlich wissen).

Das funktioniert folgendermaßen:

  1. Ein Mitarbeiter denkt sich eine große zufällige Zahl aus und addiert sein Gehalt.
  2. Diese Summe wird an den zweiten Mitarbeiter weitergegeben
  3. Der zweite addiert wieder sein Gehalt und gibt die Summe an den dritten weiter
  4. Das wird bis zum letzten Mitarbeiter durchgeführt, der allerdings die Summe an den ersten zurück gibt.
  5. Der erste subtrahiert seine Zufallszahl und teilt das Eregebnis durch die Anzahl der teilnehmender Mitarbeiter.
  6. Dieses Ergebnis wird den anderen mitgeteilt.

Somit kann jeder sein Gehalt mit diesem Ergebnis vergleichen, ohne sein Gehalt preisgegeben zu haben.

Ein paar Probleme sind natürlich zu berücksichtigen: Das Verfahren ist um so sicherer, je mehr Leute mitmachen. Wenn z.B. nur drei Personen beteiligt sind, könnten sich zwei zusammen tun und das Gehalt des Dritten ermitteln.

So, viel Spaß beim Rechnen …

Frauen verdienen weniger als Männer