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iWoz – Die Geschichte eines perfekten Lebens …

Was macht man, wenn die United auf dem Washingtoner Flughafen fünf Stunden braucht, um drei Lecks in der Sauerstoffversorgung einer Boing 747 zu flicken? Lesen natürlich. Da ich schon bei meinem Abflug in Raleigh zwei Stunden Aufenthalt hatte, durchkämmte ich die Bücherei nach irgendeiner nicht zu schweren Kost. Ein Kunde legte gerade “The Life and Times of the Thunderbolt Kid” von Bill Bryson auf die Theke. Von diesem Autor habe ich vor einiger Zeit “Eine kurze Geschichte von fast allem” gelesen, was eines der besten Bücher ist, die ich kenne. Und wäre das eine Exemplar auf der Theke nicht das letzte gewesen, hätte ich es genommen.

iWoz - CoverSo fiel meine Wahl auf iWoz (Untertitel: Computer Geek to Cult Icon: How I Invented the Personal Computer, Co-Founded Apple, and Had Fun Doing It).
Dieses Buch erzählt das Leben von Steve Wozniak, aus der Sicht von Steve Wozniak. Kein Wunder, ist ja auch eine Autobiographie. Es geht um seine Kindheit, Jugend, Freunde, Jobs, Hobbies und Leidenschaften, um Apple und um die Entwicklung des Apple I bis Apple III. Und wenn man nach der Lektüre die Augen schließt, sieht man förmlich, wie er zusätzlich noch die Welt rettet. Ok, manchmal kommt einem beim Lesen das alles zu toll, zu perfekt etc. vor, aber man darf halt nicht vergessen, daß es einfach nur eine Autobiografie ist, in der der Autor sein Leben aus seiner Sichtweise erzählt und dabei auch einige Fehler in der Apple-Geschichte ausräumen möchte. Und man merkt, daß er absolut begeistert von dem ist, was er in seinem Leben gemacht hat.

Auf jeden Fall hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Man lernt ein paar Neuigkeiten aus der Entstehungsgeschichte der Personal Computer, viel Unterhaltsames über das Leben von Steve Wozniak. Und dabei kann man absolut darüber hinweg sehen, daß das ganze Buch ein klein wenig wie ein Heldenepos geschrieben ist … 😉

Wer sich wie ich für die Geschichte der Computerei oder auch nur allgemein für Apple interessiert und ein paar Stunden in leichte Unterhaltung investieren will, für den ist dieses Buch absolut empfehlenswert.
Ich würde es auch in Englisch empfehlen. Es ist recht einfach zu lesen und man setzt sich nicht einer eventuell schlechten Übersetzung aus (gerade im Technik-Bereich habe ich einfach schon zu viele Bücher mit grauenhaften Übersetzungen gelesen).

Linkliste:

iWoz – Die Geschichte eines perfekten Lebens …

Die Cisco-Niederlassung in Raleigh (RTP), North Carolina

Im Research Triangle Park (RTP) hat Cisco in einem sehr großen und schönen Areal zwölf Gebäude.

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Dort gibt es Cisco-Autos:

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Die Brücken haben das (alte) Logo im Geländer:

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Und wenn sich da nicht einer ins Bild gestellt hätte, wäre das neue Logo auch besser rausgekommen …

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Und was hat Wikipedia über Raleigh zu sagen?

Die Region verfügt über ein sehr hohes Bildungs- und Sozialniveau, was neben den vielen Industrieansiedlungen an den zahlreichen guten Universitäten in Chapel Hill (University of North Carolina at Chapel Hill), Raleigh (North Carolina State University) und Durham (Duke University) liegt.

Was man dort anscheinend aber nicht lernt, ist, daß man seinen Müll nicht einfach auf die Strasse wirft. Die Autobahnen sind extrem schmutzig. Es liegen alle paar Meter Teile von zerfetzten LKW-Reifen und volle Müllbeutel herum.

Erschreckend fand ich aber vor allem die vielen toten Tiere am Straßenrand. Auf meiner heutigen Fahrt auf der I-40 (das waren ca. 20 Meilen) habe ich um die 26/27 tote Tiere gezählt. Die meisten waren in der Größe von Füchsen oder Waschbären, aber ein Tier in der Größe eines ausgewachsenen Rehs habe ich auch am Strassenrand liegen sehen. Die werden auch nicht etwa weggeräumt, was dazu führt, daß sich einzelne Tierkadaver teilweise meterweit über die Straße erstrecken.

Die Cisco-Niederlassung in Raleigh (RTP), North Carolina

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung

Noch bleiben ein paar Tage Zeit sich an der Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung zu beteiligen. Dafür muss man nur ein kleines Formular ausfüllen, die Vollmacht ausdrucken und per Post zum Anwalt senden. Bis auf einen Umschlag und einer Briefmarke ist die ganze Sache kostenlos!

Mehr zum Thema gibt es (u.a.) auf Heise.de beim Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und in Udo Vetters Lawblog.

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung